Salutogenese – die Selbstheilungskraft des Menschen

Salutogenese – die Selbstheilungskraft des Menschen

Salutogenese – die Selbstheilungskraft des Menschen

Inspiriert von einem sehr guten Vortrag von Dr. med. Gerhard Kögler auf der FH Campus Wien im Rahmen eines Masterstudiums „Salutogenese“, möchte ich in diesem Beitrag darüber schreiben, wie wir uns auf die Reise zu einem gesunden Ich begeben können.

 Was ist Salutogenese?

Dieser Begriff wurde von dem israelisch-amerikanischen Soziologiemediziner Aaron Antonovsky  (1923 – 1994) geprägt. „Salus“ kommt von dem lateinischen Wort „gesund, heilen“ und „genese“ von dem griechischen Wort „Entstehen“. Es bedeutet, dass Gesundheit nicht passiv entsteht, sondern ein aktiver Prozess ist. So kann man bei Krankheiten und chronischen Leiden sehr gut beobachten, dass der Heilungsprozess von dem seelischen Zustand des Patienten und der Patientin abhängig ist.

Eine zentrale Rolle spielt für Aaron Antonovsky das Zusammenspiel von Sinn und Ziel im Leben, er nannte es auch das „Kohärenzgefühl“ oder die „Stimmigkeit“

Wie stellt sich ein Kohärenzgefühl ein?

Folgende drei Fragen spielen hier eine wesentliche Rolle:

  1. Verstehe ich die Zusammenhänge zwischen meiner Lebenssituation, dem Erlebten und meinem Leid?
  2. Kann ich mein Leben aktiv gestalten? Habe ich genug Ressourcen dazu?
  3. Sehe ich einen Sinn in meinem Leben? Verfolge ich meine Ziele, die meinem Leben einen tieferen Sinn geben?

 

Diese Fragen erlauben den Patienten den Fokus weg von Schmerzen oder anderen Krankheitssymptomen zu richten, sondern näher zu der Quelle des Leidens zu kommen.

Ein bekannter Vertreter der Salutogenese war der englische Arzt Edward Bach, bekannt auch durch die nach ihm benannte Bachblüten. Nach seiner Meinung entstehen Krankheiten durch ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Seele und Verstand. Er erkannte als Immunologe auch schon die wichtige Rolle des Darms für unsere Gesundheit. Genauso, wie der Urvater der Salutogenese, Paracelsus (1493 – 1541), wurde auch Bach durch diese Ansichten zu Lebzeiten immer wieder angefeindet. Beide haben gemeinsam, dass sie unglaublich gute Beobachter und Zuhörer waren und Zusammenhänge gut verstehen konnten. Außerdem betrachteten sie ihre Patienten ganzheitlich.

„Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum sooft du kannst!“ Paracelsus

Durch meine eigenen Erfahrungen mit chronischen Leiden, kann ich diese Ansichten der Salutogenese bestätigen und freue mich, dass ich hier die Möglichkeit habe, diese auch zu teilen.

Egal, wie sie den Weg  zu sich finden und gehen wollen, ob durch mentales Training, körperliche Betätigung, Meditation, Yoga, Aufenthalte in der Natur...., es liegt an Ihnen, ob sie sich für Ihre Gesundheit entscheiden oder nicht.

Kommen Sie ins Handeln! Jeder Schritt bringt Sie zu mehr Wohlbefinden.

Ich möchte zu diesem Thema auch mein online Programm „Resilienz. Mein Weg zu mehr Freude und Achtsamkeit“ erwähnen, das am 14. Jänner wieder starten wird. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre psychische Widerstandskraft stärken und neue Ziele visualisieren können. Außerdem geht es darum, wie Sie für sich persönlich die richtige Ernährung für mehr Gesundheit und Wohlgefühl finden können. Im Bereich der Naturmedizin teile ich mit Ihnen meine Tipps, wie Sie bei leichten Symptomen von chemischen zu natürlichen Arzneien wechseln können, um so Ihren Organismus zu entlasten.

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Caro Frauendorfer

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