Kurkuma und Omega-3-Fettsäuren

Kurkuma und Omega-3-Fettsäuren

Kurkuma und Omega-3-Fettsäuren

Inspired by Nature

In diesem Beitrag möchte ich mit dir zwei natürliche Substanzen teilen, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern! Du kannst sie leicht in deine Alltag integrieren und somit auf natürlich-inspirierte Weise dein körperliches Wohlbefinden verbessern!

Curcumin wird aus der Gelbwurzel namens Kurkuma gewonnen. Die Gelbwurzel, auch Safranwurzel genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Ingwergewächse und stammt aus Südasien. Dir ist Kurkuma wahrscheinlich in erster Linie als Küchengewürz bekannt, Curcumin wird jedoch schon länger traditionell in der indischen Medizin angewandt.

Gerade bei Schmerzen, die entzündungsbedingt entstanden sind, wie beispielsweise bei rheumatoider Arthritis, eignet sich Curcumin, da es verschiedene Entzündungswerte im Blut senken und die Sendung von Neurotransmittern an das Gehirn unterbinden kann. Außerdem hat Curcumin in hohen Dosen auch eine antidepressive Wirkung.

Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden.

Sie haben auf viele Bereiche des Körpers positiven Einfluss. Sie verbessern die Fließeigenschaft des Blutes, senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und haben außerdem einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Durch die regelmäßige Einnahme von Omega-3 können Entzündungen auch gehemmt und vorgebeugt werden.

Eine Kombination der beiden vorgestellten Substanzen Omega-3 und Curcumin wirkt sogar noch effektiver, da die Herstellung von TNF im Körper durch die Einnahme der beiden Wirkstoffe deutlich gesenkt wird.

Außerdem hat der synergistische Effekt von Omega-3 und Curcumin in Studien gezeigt, dass  die Attackenhäufigkeit bei Migräne-Patienten durch die kombinierte Einnahme der beiden Wirkstoffe messbar reduziert werden konnte.

Anwendungsbereiche:

>> entzündliche Erkrankungen der Gelenke oder des Darms

>> bei Depressionen

>> Asthma

>> Arthritis

>> Kopfschmerzen und Migräne

Empfohlene Einnahme:

Um allgemein von den positiven Wirkungen von Curcumin zu profitieren ist es ratsam, 1–3 Teelöffel Gewürzpulver am Tag in der Nahrung unterzubringen. Besonders gut kann das Curcumin mit schwarzem Pfeffer und in Fett erhitzt aufgenommen werden.

Bei Depressionen oder Burnout-Patienten empfehle ich Curcumin 3x täglich in einer Dosis von 400-600 mg in Form von Kapseln einzunehmen. Frage dazu gerne in deiner Apotheke nach!

Die Omega-3-Fettsäuren werden wiederum beispielsweise aus Lein- und Hanfsamen, und auch aus Walnüssen und Raps gewonnen. Bringe dazu entweder 1-2 Teelöffel Leinsamen/Leinöl (kalt), 1-2 Esslöffel Hanfsamen/Hanföl (kalt), 1-2 Esslöffel Rapsöl oder einfach 4 bis 5 Walnüsse in deinem täglichen Speiseplan unter.

Wichtig ist, dass sie in einem guten Verhältnis mit Omega-6-Fettsäuren (Verhältnis: Omgea-6 5 : 1 Omega-3) über die Nahrung aufgenommen werden!

Alles Liebe!

Take Care!

Deine Caro